Erwachsene IV | 4-stündiger Eiertanz zum 8:8
Die Verbandsliga-Saison 25/26 neigt sich dem Ende zu, selbstverständlich möchte man dies auf der immoXone-Seite so lange wie möglich auskosten. Grund genug ein 8:8 gegen den Tabellenzweiten aus Beilstein einzulegen. Diese wiederum sind nach dem Spiel ebenfalls zufrieden und sichern sich zum Ende der Saison weiterhin den zweiten Platz, während der TTC kommende Woche noch die Chance auf Platz 3 hat.
Beide Teams nicht in Best-Besetzung. Magen-Darm-Mayer (Gute Besserung) auf Beilsteiner Seite und auf Bietigheimer Seite...? Was sind schon die besten sechs? Die, die die Kollegen Fichter und Bischoff als Mannschaftsführer ins Rennen schicken. Dazu drückt die Jugend positiv von hinten. Am Ende kann man sagen, alles richtig gemacht. Zudem inhaltlich angenehmes und ehrliches Zusammensein ohne eingestreute "Abwesenheit". Es war also angerichtet.
Zurück zum Spielgeschehen mitunter vor den Augen der Vereinskameraden der Erwachsenen X im parallelen Spiel (Glückwunsch zur Meisterschaft).
"Überragend"-Doppel Hübner/Fichter lediglich am Anfang mit Stress, und auch danach noch, am Ende reicht es mit 4 x 9 zum 1:0. Nicht alles kann gelingen, vieles davon zu sehen im Hingar´schen Doppel mit dem noch zu erwähnenden Gaboyan, schnell war es rum. Nicht schnell, allerdings am Ende dennoch ohne Punktgewinn der Erstversuch Bischoff/Yatsenko. Gefühlt war mehr drin, aber das könnte man sich für die Zukunft als neues Duo überlegen. Somit 1:2.
Danach 4 x Bietigheim am Tisch. Hübner vs Ex-Bietigheim K.C. Weinberger und Fichter vs. Rütter. Schöne neun Sätze bekam das weite Rund zu sehen. Und am Ende zwei TTC-Siege, die so nicht unbedingt eingeplant waren. Hübner mit einer Mischung aus Gefühl und Druck, Fichter mit einer Mischung aus Druck ... und Druck ... und zurecht Anerkennung von Gegnerseite für beide Akteure. Schön anzuschauen und noch erfolgreich, was will man mehr?
Zum Beispiel Punkte im mittleren Paarkreuz. Doch weder die Hingar´sche Linkskralle gegen Männle, noch die Bischoff´sche ohne-Beine-Taktik gegen Hadlaczky, sollten vor den Gegner ins Ziel kommen. Am Ende muss man sagen, zwei verdiente Punkte für das Beilsteiner Duo. Was man so hörte waren "Rückschlagstress beim M. H." und "im Doppel sah das aber noch viel besser beim B. B. aus"
Selbstverständlich wollte da Kollege Yatsenko nicht nachstehen und sich den beiden Vordermännern anpassen. Dies gelang ihm dabei deutlich besser als die Bälle auf den Tisch zu bekommen, was am Ende ebenfalls in einer Niederlage gegen T.C. Weinberger mündete. Schade. Doch parallel Auftritt 1 unter den nicht strengen Augen des Vaters Gaboyan. Sohn Areg gegen Rau im Tunnel. Mit manchen Schlägen zwar auch im Märchentunnel, in der Summe allerdings im Siegestunnel - verdient und stark.
Somit war die Wende bei 4:5 eingeleitet.
Und endete dann auch gleich wieder.
Wie könnte man das Aufeinandertreffen Hübners und Rütters beschreiben. Langer Service reicht, Leistungsschwankung beidseitig oder wie es die selbsternannte Ex-Bietigheimer Vereinsh*** (übersetzt ins schwyzerdütsch: Vereinsh***) umschrieb: "Sieg und danach Niederlage gegen Eierköpfe". Jeder darf das jetzt für sich übersetzen. Highlights Mangelware, dennoch kann man zurecht sagen, man sieht, warum beide gestern an Position eins aufliefen und auch warum Rütter Hübner am Ende übersetzt aus dem Judo-Deutsch zu Boden warf. Duell zwei im temporären vorderen Paarkreuz zwischen Fichter und K.C. Weinberger. Schöne Ballwechsel, mitunter brotlose Kunst mit darauffolgendem Marmeladen-Guss in manch Ballwechseln. Am Ende stehen beide nach der Partie mit 1:1-Spiele da.
4:7. Wiederum Zitat aus der Schweiz: "ich wusste, dass das in der Mitte eng wird".
Gesagt, getan. Hingar murmelt sich mit Kampfkrampf, Endlossätzen und gutem Spiel gegen Hadlaczky ins Gewinnerland. Bischoff mit Diebstahl des fast errungenen Kasten mit alkoholischem Inhalt nach Satz 1, dem verdienten Siegpunkt und einer Postkarte ins beschauliche Städtchen M.
6:7
Yatsenkoo fightet sich nach ausgelassenen Matchbällen in Satz 4 gegen Rau im fünften zurück und holt den auch für ihn wichtigen Punkt zum 7:7-Ausgleich. Gut gemacht. Doch die Bühne muss man ehrlich sagen gehört an diesem Abend dem jungen Gaboyan. Als einziger Akteur in der Halle (nebst der Zehnten beim parallelen 9:0) holt er zwei Einzelpunkte. Im zweiten Einzel gegen T.C. Weinberger, ebenfalls mit 3:1 und ebenfalls stark. Was nur, wenn jetzt noch zumindest mal eine dieser 27 Versuche der parallelen-500-km/h-Rückhand-Gegenspinschuss-Bälle in die Nähe des Tisches kommt. Alternativ weiterhin das Aktiventraining nutzen.
Plötzlich erste Führung im Spiel, 8:7. Beilstein braucht den Punkt, Hemmingen hofft auf Bietigheim, Bietigheim nimmts fast gelassen. Doch das Doppel läuft dann doch relativ sicher Richtung Heilbronner Autobahnausfahrt. Mit derselben Besetzung Hübner-Fichter-Rütter-Hadlaczky nebst Bischoff analysiert man das Doppel nach dem Spiel bei warmer Koch"kunst" und kommt auf dasselbe Ergebnis: 0:3 und 8:8.
Am Ende sind irgendwie alle glücklich. Der TTC mit der Vorgeschichte, die keiner braucht. Beilstein mit Platz 2 und die Hemminger Jungs mit eigenen Federn in Schorndorf.
Somit kommt es am kommenden Samstag in eigener Halle zum Spiel um die maximale Ananas und das minimale Prestige, aber in der Summe einem sicherlich tollen geplanten Abschluss für beide Teams. Die erste Aufstellungskonstellation orakelte dieser T. Fichter bereits gestern um 23:30 Uhr mal so nebenbei locker in der Umkleide aus dem Ärmel ... to be continued ...